Friedensrepräsentationen
Ode auf den Frieden, Zwischen Sachsen und Preussen , Lit.Germ.rec.B.201,12

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Objekt
Objektart
Druck
Titel/Incipit
Ode auf den Frieden, Zwischen Sachsen und Preussen
PPN
16434005X
Inventarnummer/Signatur
Lit.Germ.rec.B.201,12
Verwalter
Verwalter (Ort)
Herstellung
Hersteller
Herstellerrolle
Verfasser
Hersteller
Herstellerrolle
Verleger
Drucker
Herstellungsort
Datierung
Datum
1746
Seiten/Blätter GESAMT
8 Bl.
Literatur
VD18-Nr.
1151664X
Objekt in Ausstellung
Virtuelle Ausstellung
Präsentationsgruppe
Bearbeitung
Bearbeiter
Franziska Bauer
Bearbeitungsstatus
Freigabe
Auswahl Diss.
Dissertation Bauer
Bild-URL
http://friedensbilder.gnm.de/sites/default/files/Hermann.tif
http://friedensbilder.gnm.de/sites/default/files/Herrmann.tif
Ausstellungstext:

Am 25. Dezember 1745 beendete der Friedensvertrag von Dresden den Zweiten Schlesischen Krieg. Aus diesem Anlass verfasste Gottlieb Ephraim Heermann (1727–1815) seine „Ode auf den Frieden zwischen Sachsen und Preußen“. Orts- und Zeitangabe auf dem Titelblatt, Görlitz, 31. Januar 1746, lassen Spekulationen über ein Friedensfest anlässlich der jüngsten Ereignisse zu. Das Kurfürstentum Sachsen, zu dieser Zeit in Personalunion mit Polen regiert, befand sich während des Krieges in einer Allianz mit Österreich und war immer wieder Kriegsschauplatz in der Auseinandersetzung zwischen Österreich und Preußen um die Provinz Schlesien. Neben Kriegs- und Friedensbeschreibungen vermittelt Heermann auch den Moment der konkreten Zustandsänderung: die Verkündigung des Friedens. So heißt es über die Ausrufung auf dem Marktplatz: „[…] Kaum wird der Platz die Leute fassen, es drückt und quätscht sich klein und groß ja vor dem häufigen Gedränge wird fast der weite Markt zu enge.“ In dem regen Andrang spiegelt sich die Friedenssehnsucht wieder, die die Menschen bei jeder Nachricht auf ein baldiges Ende des Krieges hoffen lässt. Die Verkündigung erfolgt durch den Friedensherold, und auch von den unmittelbaren Reaktionen seiner Mitbürger weiß Heermann zu berichten: „Fast ist der Friedensherold müde des Zurufs und Erzählens satt. Man forscht und jauchzt, und fragt wieder. Man hört! Und singet Jubellieder.“ Die anfängliche Unsicherheit und Ungläubigkeit weicht, als die Nachricht bestätigt wird, der Freude über die künftige Friedenszeit und der Erleichterung über das Ende der Kampfhandlungen.

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