Friedensrepräsentationen
Denckmahl der patriotischen Freude, Pon Vd 3134

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Objekt
Objektart
Druck
Titel/Incipit
Denckmahl der patriotischen Freude
Untertitel
der Haupt- und Creyß-Stadt Luckau in Marggrafthum Niederlausitz über den auf dem Schlosse Hubertsburg den 15 Febr. 1763. geschlossenen Frieden
Titelzusatz
aufgestellet von M. Gotthelf Benjamin Köhler, Diacono bey der Haupt-Kirche und Predigern am Hospital zum heil. Geist und Creutz daselbst wie auch Pastore zu Cahnsdorf.
PPN
636175383
Inventarnummer/Signatur
Pon Vd 3134
Verwalter
Verwalter (Ort)
Herstellung
Hersteller
Herstellerrolle
Verfasser
Verlag
Schröder
Technik
Typendruck
Beschreibstoff
Papier
Datierung
Datum
1763
Seiten/Blätter GESAMT
138 S.
Inschriften/Stempel
Anbringungsort
Recto
Signatur Beschreibung
Signatur (Typ)
Verlagsadresse
Signatur (Inhalt)
Pförten, gedruckt mit Benekens Schriften.
Literatur
VD18-Nr.
10341633
Objekt in Ausstellung
Virtuelle Ausstellung
Bearbeitung
Bearbeiter
Franziska Bauer/Henning Jürgens
Bearbeitungsstatus
Freigabe
Bild-URL
http://friedensbilder.gnm.de/sites/default/files/Pon Vd 3134.jpg
http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/vd18/image/view/2416731?w=1000
http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/vd18/image/view/2416653?w=1000
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http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/vd18/image/view/2416707?w=1000
http://friedensbilder.gnm.de/sites/default/files/Pon Vd 3134.pdf
Kommentar:

Der gesamte Druck trägt eine Widmung an Johann Friedrich Bahrt (Lehrer an der Akademie Leipzig), den Bürgermeister von Luckau (Bluhm) und die gesamte Gemeinde.

Ausstellungstext:

In diesem Band fasst der Herausgeber, Diakon Gotthelf Köhler (1732-1801) aus Luckau in der Niederlausitz, fünf Predigten und Reden zusammen, die aus Anlass des Friedensschlusses von Hubertusburg in Luckau von ihm und von Hauptpastor Daniel Jeremias Lichtemann gehalten wurden. Dabei erscheint die Veröffentlichung ein wenig als „Mogelpackung“, denn nur die zweite Predigt und die an dritter Stelle stehende, eher weltliche Schlussrede haben einen direkten und deutlichen Bezug zu den Friedensfeiern, hingegen sind die Predigten eins, vier und fünf Sonn- oder Feiertagspredigten mit nur geringen Bezügen zum Friedensschluss.

Am Beginn des Vorberichts, der detailliert über den Ablauf der Feierlichkeiten in Luckau unterrichtet, scheint etwas von dem Motiv für die Veröffentlichung auf: Köhler erklärt, ein Denkmal der Dankbarkeit für die göttliche Gabe des Friedens errichten zu wollen, und fährt fort: „Diese meine Absicht ist also schon erreichet, wenn auch dieselben [sc. Predigten] von niemand anders, als von denen, die mit mir in einem kleine Bezircke wohnen, gelesen zu werden gewürdiget werden sollten, wenn auch nur die unter uns, oder auch nur einigen von denenselben, die noch erwecket werden müssen, zu einer recht hertzlichen Liebe und danckbaren Treue gegen diesen unsern Friedefürsten [Christus] auch nur einigermassen dadurch entflammt werden, Unter diesem hertzlichen Wunsche, einen solchen Segen zu sehen, überliefere ich sie auch besonders denselben, da das übele Wetter und andere besondere Umstände sehr viele, ja ich muß sagen die meisten verhinderte, dem Vortrage dieser heiligen Redene beizuwohnen...“ Köhler war offenkundig, und das formuliert er in der fünften Predigt (auf S. 136) auch explizit, mit seiner Zuhörerzahl unzufrieden und wollte seine erbaulichen Predigten auf diese Weise unter dem Rubrum der patriotischen Friedensfeiern noch einem größeren Publikum zugänglich machen.

FB/HPJ